Die Freideutsche Jugend will aus eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Für diese innere Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein. – Hoher Meißner, 1913

Im Oktober 2013 beging die deutsche Jugendbewegung das 100-jährige Jubiläum des Ersten Freideutschen Jugendtages, der am 11. und 12. Oktober 1913 auf dem Hohen Meißner stattgefunden hat.

Mit diesem Treffen brachte die damalige Jugend ihren Freiheitswillen und ihren gesellschaftskritischen Widerstand gegen die chauvinistisch-patriotischen Gedenkfeiern zur Völkerschlacht von 1813 zum Ausdruck. Die während des Jugendtages entstandene sogenannte „Meißnerformel“ ist besonders für die Bündische Jugend zum prägenden Element geworden. 100 Jahre später hat nun wieder ein Fest der Jugend am Hohen Meißner stattgefunden, das Pfadfinder, Wandervögel und Jungenschaftler als Jugendbewegung von heute gemeinsam gestalteten.

Neu in der Dokumentation

  • 1.10.2014

    Werkspur

    Etwas gemeinsam Geschaffenes verbindet uns als Gruppe ebenso stark wie die Erlebnisse auf unseren Fahrten.

  • 1.10.2014

    Der Wanderer zwischen beiden Welten – Grenzen der Toleranz?

    Bei den Vorbereitungen des großen Jubiläumstreffens wurde bereits vor Jahren nach einem Leitmotiv für dieses große Lager gesucht. Einer der stärker diskutierten Vorschläge lautete „Wanderer zwischen den Welten“, angelehnt unter anderem an den Titel eines Buchs von Walter Flex: Der Wanderer zwischen beiden Welten, Ein Kriegserlebnis.

  • 1.10.2014

    Das Meißner-Nordforum

    Die Mädelschaft Michael (Thomasburg) aus dem

  • 1.10.2014

    Wanderer zwischen den Welten

    „Bist du immer du? – Egal, wo du bist? Egal, wer mit dir ist?“

  • 1.10.2014

    Südforum

    Die Bünde des Südens - zu einem Großteil wohl über den RJB BaWü miteinander bekannt - haben sich gleich nach dem ersten Bundesführertreffen in Martinfeld zusammengetan.