Die evangelische jungenschaft wedding (bk) wurde am 19.02.1973 in der Kapernaumgemeinde in Berlin-Wedding von Helmut Blanck gegründet. Die evangelische jungenschaft wedding (bk) steht in der Tradition des “Bundes deutscher Bibelkreise“, der deutschen Jugendbewegung, der bündischen Jugend und unserer Vorgängerjungenschaften “Paul Schneider“ (1956-1962) und “Die Raben“ (1962-1972), die an der Heilandsgemeinde in Berlin- Moabit bestanden.

Wir fügen unserem Namen ein in Klammern gesetztes “bk“ hinzu, um damit unsere Zugehörigkeit zur “evangelischen Schülerarbeit (bk)“ zum Ausdruck zu bringen.

Die aktive Gestaltung des Bundeslebens wird von derzeit etwa 80 Mädchen und Jungen im Alter von ~ 7 bis 27 Jahren getragen. Eine Unterteilung in Altersstufen o.Ä. gibt es nicht. Da wir uns als Lebensbund verstehen, ist das Alter unserer Bundesmitglieder nach oben nur durch das (noch) geringe Alter unseres Bundes begrenzt. Auch der Zeitpunkt des Ausscheidens aus der aktiven „Arbeit“ erfolgt nach eigenem Ermessen.

Wir sind ein Bund von Jungen und Mädchen, Männern und Frauen. Im Mittelpunkt unseres Wirkens steht der Anspruch, nicht nur Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche anzubieten, sondern gemeinsam mit ihnen eine selbstbestimmte und selbstorganisierte Gemeinschaft zu bilden, zu tragen und zu leben. Erzieherische Ziele wie Verbindlichkeit, Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit, soziale Kompetenz und Einsatzbereitschaft resultieren aus diesem Anspruch. Erziehung bedeutet für uns nicht, dass jemand von einem anderen erzogen wird, sondern beschreibt einen Prozess gegenseitiger Beeinflussung.

Als christlicher Bund bildet das Evangelium, also das Wirken und die Lehre Jesu Christi, die Grundlage unseres Bundeslebens. Dabei steht weniger die Vermittlung theologischen Wissens im Mittelpunkt unserer Arbeit, als vielmehr die praktische Umsetzung christlicher Werte und Ideale.

Da wir den Glauben jedoch nicht erzwingen können und wollen, kann er auch nicht notwendige Bedingung für das Teilhaben und Mitgestalten unserer Gemeinschaft sein; die Auseinandersetzung mit ihm jedoch schon.

Neben unseren Fahrten und Lagern betreiben wir am Rande Berlins eine Zeltwiese (die Bäkewiese) und ein Landheim in Rappoltengrün (Franken). Unsere Halstuchfarben sind Schwarz/Weiß.

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